Werbung in Videogames: Technologie baut sie nachträglich in das Spiel ein
- Spielehersteller können damit ihren Umsatz erhöhen
- Auch wechselnde Werbungen können eingebaut werden
In Videospiele soll künftig in den USA Firmenwerbung integriert werden. Darauf haben sich ein Dutzend große Werbefirmen und zehn führende Spieleverleger geeinigt, wie der TV-Sender CNN berichtete. Mit einer neuen Technologie lassen sich im Nachhinein Werbebotschaften in Videogames integrieren.
Dass Spielebenutzern künftig vom Bildschirm Werbung für Getränke oder Autos entgegenleuchtet, macht eine neue Technologie möglich, die von der New Yorker Firma Massive entwickelt wurde. Damit lassen sich im Nachhinein in die Räume von Videospielen Werbebotschaften so integrieren, dass sie zum Beispiel auf Bushaltestellen, in Schaufenstern oder auf Häuserwänden zu sehen sind.
Die Idee dazu sei ihm schon vor Jahren gekommen, als ihm immer wieder auffiel, dass in den Gestaltungsräumen von Videospielen höchstens Werbetafeln für fiktive Produkte auftauchten, berichtete Massive-Gründer Mitchell Davis. Dank seiner Integrationstechnologie könnten nun sogar wechselnde Werbebotschaften mit dem Ablauf von Videospielen organisch verbunden werden.
Nach Angaben von Massive-Marketingchef Nicholas Longano können Spielehersteller durch Verträge mit werbetreibenden Firmen zusätzlich 1 bis 2 Dollar pro verkauftem Videospiel verdienen, während der Reingewinn bisher bei 6 bis 8 Dollar (4,7 bis 6,2 Euro) liege. (apa/red)
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