Radikaler Konzernumbau bei IBM: US-Konzern gefährdet 2500 Stellen in Europa!
- Schließungen in Hannover und Schweinfurt sind fix
- Kleinere Standorte sollen bis September schließen
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IBM plant einen radikalen Konzernsumbau und gefährdet damit 2.500 Stellen in Europa. Vor allem der Dienstleistungsbereich IBM Business Services solle reformiert werden, berichtete das Magazin "Wirtschaftswoche" ohne Angabe von Quellen. Zu den 2500 zur Disposition stehenden Arbeitsplätzen gehörten auch die 580 Stellen in den Rechenzentren in Hannover und Schweinfurt, deren Schließung im März angekündigt worden war.
Ein Sprecher von IBM Europe sagte, es gebe keine endgültige Entscheidung. Der weltgrößte Computerkonzern hat in Deutschland rund 25.000 Mitarbeiter und zählt zu den führenden Informationsdienstleistern.
IBM-Chef Samuel Palmisano wolle die Service-Aufgaben in so genannte "Integrated Delivery Center" überführen, berichtete das Blatt. Kleine europäische Standorte sollten bis Ende September geschlossen und ihre Aufgabe in den neuen Zentren im ungarischen Szekesfehervar (Stuhlweißenburg) und im tschechischen Brünn gebündelt werden. (apa/red)
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