Spielberg-Debakel: Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz steigt in die Bau-Branche ein
- NEWS: Als Auffangbecken für Ex-Spielberg-Mitarbeiter
- Gerüchte sagen Einstieg ins Immobiliengeschäft voraus
Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz hat vier Monate nach seinem Spielberg-Debakel in aller Stille ein Bauunternehmen mit Sitz in Salzburg gegründet. Die "Bull Bau" fungiert vorerst vor allem als Auffangbecken für ehemalige Spielberg-Mitarbeiter. Mateschitz selbst hält 75 Prozent, als 25-Prozent-Gesellschafter mit dabei: Christian Schluder, ein leitender Angestellter der ehemaligen A1-Projekttruppe.
In Salzburg brodelt indes die Gerüchteküche. Die heißesten Spekulationen:
Mateschitz will nicht nur bauen, sondern in einem zweiten Schritt auch großflächig ins Immobiliengeschäft einsteigen. Und: Nach dem Scheitern in der Steiermark will Red Bull nun in Salzburg einen Rennsport-Park hochziehen. Der Red Bull-Boss im NEWS-Interview: Seine Strategie für die Bull Bau sei, "zu beweisen, dass man hervorragende Architektur in höchster Qualität zu einem günstigen Preis bieten kann."
Über allfällige künftige Projekte schweigt sich Mateschitz aus. In Insiderkreisen wird jedoch heftig darüber spekuliert, dass Mateschitz als Neoeigentümer von Austria Salzburg mittelfristig rund um das vereinseigene zukünftige EM-Stadion ein Einkaufs- und Entertainment-Center hochziehen könnte. Das dafür geeignete Areal befindet sich vor der Haustür - derzeit aber noch in Händen des österreichischen Bundesheeres. Die Schwarzenbergkaserne, mit einer Gesamtfläche von 130 Hektar größte Kaserne Mitteleuropas, könnte aufgrund von Sparmaßnahmen der Regierung aber schon bald auf die Hälfte ihrer derzeitigen Fläche gesundgeschrumpft und der Rest veräußert werden. Bei einem möglichen Verkauf, hat Mateschitz als Stadion-Eigner gute Karten.
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