Mittwoch, 13. April 2005

Missbrauchsprozess gegen Jacko: Hat Popstar die Familie des Opfers bedroht?

  • Vater des Hautpzuegen belastet King of Pop schwer!
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Der Stiefvater des Hauptbelastungszeugen im Prozess gegen Michael Jackson hat vor Gericht angedeutet, ein Mitarbeiter des Popstars habe seine Familie zu bedrohen und zu bestechen versucht. Der Mann sagte am Dienstag aus, sein Stiefsohn sei nach dessen letztem Aufenthalt auf Jacksons Neverland Ranch sehr verändert gewesen. Der Bub war damals nach eigener Aussage von Jackson sexuell missbraucht worden.

Die Aussage des Stiefvaters bezog sich auf den Zeitraum vor den mutmaßlichen Missbrauchsvorfällen. Nach Ausstrahlung einer für Jacksons Image schädlichen Fernsehdokumentation Anfang Februar 2003 hatte der Sänger den damals 13-Jährigen, seine Geschwister und seine Mutter gebeten, an einer Art filmischer Gegendarstellung mitzuwirken.

Daraufhin fragte der Stiefvater einen Mitarbeiter des Sängers, was er der Familie dafür biete. Der Mann habe geantwortet: "Wir bieten Schutz", sagte der Familienvater am Dienstag aus. Nachdem er sein Unverständnis darüber geäußert habe, habe Jacksons Angestellter ihm ein Haus sowie die Übernahme der Kosten der College-Erziehung für seinen Stiefsohn angeboten.

Als der Stiefvater Bargeld forderte, wurde ihm Erpressung vorgeworfen, wie er dem Gericht weiter berichtete. Dabei sei ihm völlig unklar gewesen, womit er Jackson hätte erpressen können.
(apa/red)

13.4.2005 14:20

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