Mehr Geld für Bauarbeiter: Ab 1. Mai Anhebung des Kollektivertrags um 2,49%
- Weitere Verhandlungen über "Pensionskasse Bau"
- Auch Journalisten dürfen sich freuen: Ab Juni plus 2,4%
Ab 1. Mai werden die kollektivvertraglichen Löhne für rund 100.000 Arbeiter in der Bauindustrie und im Baugewerbe um 2,49 Prozent angehoben. Der neue KV gilt für zwölf Monate. Vereinbart wurde auch die Parallelverschiebung, das heißt, die bestehenden Überzahlungen bleiben aufrecht, teilte die Gewerkschaft Bau-Holz am Montag mit.
Auch im Rahmenkollektivvertrag konnten Verbesserungen vereinbart werden, so die Gewerkschaft weiter. Im Bereich des Taggeldes werden Klarstellungen im Kollektivvertrag erfolgen, im Bereich der Erschwerniszulagen und im Bereich Kündigungsschutz bei Bezug des Kinderbetreuungsgeldes wird es ebenfalls Verbesserungen geben. Über die Einrichtung einer "Pensionskasse Bau" bei der Bauarbeiterurlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK) soll weiter verhandelt werden.
Journalisten erhalten 2,4 Prozent mehr Gehalt
Die Tarifgehälter der Journalisten österreichischer Tages- und Wochenzeitungen werden mit 1. Juni 2005 um 2,4 Prozent, aber mindestens 50 Euro erhöht. Darauf haben sich die Gewerkschaft Druck, Journalismus, Papier und der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) laut einer gemeinsamen Aussendung geeinigt.
Die Erhöhung gilt für Redakteure, Redakteursaspiranten und Reporter, wobei die Summer aller bisherigen Quinquennienbeträge ebenfalls um 2,4 Prozent steigen. Pauschalierte freie Mitarbeiter erhalten ebenfalls um 2,4 Prozent mehr Lohn, wobei die Erhöhung höchstens 71 Euro beträgt. Die Tarifvereinbarung gilt für zwölf Monate.
(apa/red)
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