Auslosung im Fußball-Cup: Rapid spielt gegen GAK, Gegner von Kärnten offen
- Wegen UEFA-Cup erst im Achtelfinale: Sturm & Austria
- Achtelfinale am 20. April, Viertelfinale eine Woche später
·Cup: Rapid siegt vs.
Mattersburg mit 3:1!
Kärnten bezwingt LASK 3:2.
GAK fertigt Lustenau 3:1 ab
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Titelverteidiger Liebherr GAK, Rekordmeister Rapid und Red Zac-Ligist FC Kelag Kärnten wahrten im Viertelfinale des heimischen Fußball-Cups mit jeweils drei erzielten Toren ihre Chance auf die "Stiegl"-Trophäe. Im Semifinale wartet auf Rapid nun der GAK, wie die Auslosung am Samstag ergab. Der FC Kärnten muss auf seinen Gegner noch warten.
Austria Magna muss wegen ihres UEFA-Cup-Engagements noch in Graz am 20. April die Achtelfinal-Hürde Puntigamer Sturm überstehen, ehe dann Ostligist SKN St. Pölten warten würde.
Die Mannschaft des Cup-Abends war am Dienstag Rapid und der Mann des Spiels Andreas Ivanschitz. Der Burgenländer gab in seiner Heimat Burgenland ein kräftiges Lebenszeichen von sich und hatte großen Anteil, dass die Hütteldorfer im dritten Bruderduell mit SV Mattersburg innerhalb kurzer Zeit mit dem 3:1 den zweiten Sieg in Serie feierten. Der ÖFB-Teamkapitän war in die Rolle von Steffen Hofmann, der diesmal geschont wurde, geschlüpft und hatte von dem Deutschen auch die Schleife übernommen.
Hickersberger voll zufrieden mit Ivanschitz
Ivanschitz dankte Josef Hickersberger ("Das war ein Andi wie man ihn sich als Trainer wünscht") für das in ihn gesetzte Vertrauen und hatte großen Anteil, dass die Gäste vor allem vor der Pause zu zahlreichen tollen Möglichkeiten gekommen waren. "Ich freu' mich über meine gute Leistung. So kann ich der Mannschaft weiterhelfen, ihr das gewisse Etwas geben", sagte der Mittelfeldspieler, der seine Meinungsverschiedenheiten mit dem Trainer nach seiner Auswechslung am Samstag besprochen und aus der Welt geräumt hatte.
Der Kreativ-Spieler agierte in Mattersburg in der Hofmann-Rolle, also mit allen Freiheiten im Mittelfeld. "In dieser Position fühle ich mich wohl. Ich bin ein ähnlicher Typ wie Steffen, habe schon in der Jugend immer in der Spielmacher-Rolle gespielt. Wenn mich aber der Trainer wieder links aufstellt, werde ich wieder links spielen", meinte Ivanschitz, dem jetzt nur noch ein Tor zum ganzen Glück fehlt. Am Samstag in der Liga in Graz gegen Sturm könnte er sich eine Elf mit nur einer Spitze, dafür aber Hofmann und sich als "Freigeister" vorstellen.
Lustenau ging in der 2. Hälfte unter
Die Lustenauer Austria, die im Achtelfinale Bundesliga-Spitzenreiter FC Superfund Pasching eliminiert hatte, hielt daheim auch gegen Double-Gewinner GAK eine Hälfte lang großartig mit, musste sich aber dann doch 1:3 geschlagen geben. "Nach dem 1:1 wäre sogar wieder eine Sensation möglich gewesen, aber wir haben dumme Tore bekommen", resümierte der enttäuschte Lustenau-Trainer Andreas Heraf, der nicht gelaubt hatte, dass der Erstligist dem Favoriten so lange Paroli bieten würde.
GAK-Coach Walter Schachner war verständlicherweise zufrieden. "Wir haben uns auf das Kampfspiel der Vorarlberger gut eingestellt. Und letztlich zählte für uns nur das Ergebnis, denn für uns ist der Cup der kürzeste Weg in den Europacup", hakte der Steirer den Trip ins Ländle schnell ab. In Klagenfurt bewiesen die Gastgeber im Duell der Red Zac-Ligisten Moral, verwandelten ein 0:2 gegen den LASK noch in ein 3:2.
"Der schnelle Anschlusstreffer zum 1:2 hat uns am Leben gehalten, am Ende war es ein verdienter Sieg meiner Mannschaft", sagte FCK-Trainer Peter Pacult, dessen Widerpart Werner Gregoritsch natürlich enttäuscht war: "Es war eine unglückliche Niederlage, denn einen 2:0-Vorsprung muss man eigentlich nach Hause spielen. Wir haben den Fehler gemacht, uns hinten reinzustellen."
Cup-Viertelfinale:
SC Austria Lustenau - Liebherr GAK 1:3 (1:1)
FC Kelag Kärnten - LASK Linz 3:2 (1:2)
SV Mattersburg - SK Rapid Wien 1:3 (0:1)
(apa/red)
