Alonso nicht Ferraris Top-Wunschkandidat:
Todt steht auf McLaren-Liebling Raikkönen!
- Laufende Verträge laut Renn-Direktor kein Problem
- Ein "Stand-by-Schumacher" steht aber nicht parat
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WM-Spitzenreiter Fernando Alonso steht auf der Wunschliste von Ferrari für die Zeit nach Michael Schumacher nicht an erster Stelle. "Ich halte einen jungen Mann, der für ein deutsch-englisches Team fährt, für die bessere Wahl", sagte Renn-Direktor Jean Todt in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". Die Frage, ob es sich dabei um den Finnen Kimi Räikkönen von McLaren-Mercedes handelt, quitierte Todt mit einem schweigenden Lächeln.
Zu einem Karriereende Schumachers, der so lange bei Ferrari fahren kann, "wie er will", meinte der Ferrari-Direktor: "Ich vermute, dass es irgendwann sehr schnell gehen wird." Einen "Stand-by-Schumacher" habe er für diesen Fall zwar nicht parat, "aber wir schlafen auch nicht", betonte Todt. Es gebe einige talentierte Fahrer in der Formel 1. Diese hätten zwar alle Verträge. Das wäre aber keine Hürde, stellte der Franzose klar.
Technikchef Ross Brawn bezweifelte unterdessen in einem Interview mit der "Welt am Sonntag", dass ein Fahrer tatsächlich in die Fußstapfen des siebenfachen Weltmeisters treten kann. "Ich weiß nicht, ob es für einen Ausnahmerennfahrer wie Michael einen wirklichen Nachfolger geben kann", sagte der Brite.
(apa)
