Nach Skandal-Derby Null-Toleranz-Politik: Totalverbot von Feuerwerkskörpern!
- Italien: Spielabbruch und 3:0 Strafwertung für Gäste
- Unruhe-BILDER: Italienische Fans spielen verrückt
·Skandal in CL: Inter
- Milan abgebrochen!
Bilder aus Mailand: Feuer- werkskörper auf Spielfeld
·CL: Inter 6 Spiele ohne Publikum!
Skandal-Spiel wird zudem mit 3:0 für Milan gewertet
·CL: Liverpool nach 0:0 bei Juve weiter!
Jetzt wartet Chelsea. Plus: Wieder Unruhen - BILDER!
·Juve vs. Liverpool: Unruhen in Turin!
BILDER: Italienische Tifosi spielen vor Spiel verrückt!
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Tore von Bayern München kamen etwas zu spät
·Alle Resultate des
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Die Ergebnisse der KO-und Gruppenphase
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Mit einer umstrittenen Null-Toleranz-Aktion reagiert der italienische Fußball auf das Mailänder Skandal-Derby in der Champions League Inter - Milan. "Ab Freitag werden alle Spiele beim ersten Feuerwerkskörper auf dem Rasen abgebrochen und mit 3:0 gegen die Heimmannschaft gewertet", kündigte Verbandspräsident Franco Carraro an.
Liga-Vizepräsident Maurizio Zamparini kritisierte dies als "unsinnigen" Schnellschuss, weil Spielabbrüche so von gegnerischen Fans noch leichter provoziert werden könnten, und rief die Politik um Hilfe. "Mittlerweile müssen wir noch Schlimmeres befürchten. Wir sind zu drastischen Maßnahmen bereit", erklärte Ministerpräsident Silvio Berlusconi, gleichzeitig Besitzer des AC Milan.
"Terroristischer Akt gegen Fußball"
"Das war ein geplanter terroristischer Akt gegen den Fußball", sagte Deutschlands FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel der "La Gazzetta dello Sport". Auch Mailands Polizeipräfekt Bruno Ferrante geht ebenso wie Merk von einer im Vorfeld geplanten Aktion gewaltbereiter Inter-Fans aus. Als das sportliche Scheitern nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel und dem 0:1-Rückstand im Rückspiel absehbar war, habe sich die Wut der frustrierten Inter-Fans gegen den eigenen Verein und dessen Besitzer Massimo Moratti gerichtet.
Inter-Fan-Klub entschuldigt sich bei Dida
Inter-Fan-Klubs bestritten diesen Vorwurf: "Wir entschuldigen uns offiziell bei Dida, wir wollten ihn nicht treffen", erklärte der Fanklub-Chef Franco Carravita. Auch Inter-Besitzer Moratti entschuldigte sich in einem Telefongespräch bei Milans Tormann. Während Inter auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei wartet, die bereits vier Randalierer festgenommen hat, blieben von Milans Seite jegliche Vorwürfe aus. Ganz im Gegenteil. "Schließt jetzt nicht die Stadien", forderte der verletzte Dida. "Das ist schade für uns alle", betonte auch Milan-Kapitän Paolo Maldini.
Chance auf EM 2012 in Italien dahin?
Italien fürchtet nach dem Abbruch in Mailand, den Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool sowie den rechtsradikalen Spruchbändern im römischen Olympiastadion um die Chancen seiner Bewerbung für die Europameisterschaft 2012. "Jetzt traut uns die UEFA nicht mehr zu, EM-Gastgeber zu sein", klagte die "La Gazzetta dello Sport" in ihrer Donnerstagausgabe. (apa/red)
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