Fed-Cup-Duell mit Frankreich: Kapitän Alfred Tesar holt 14-jährige Tamira Paszek!
- Meusburger und Bammer sollen die Einzel bestreiten
- Nummer 505 Sandra Klemenschits ist Vierte im Bunde
ÖTV-Kapitän Alfred Tesar hat für das Erstrundentreffen der Weltgruppe I im Fed Cup am 23./24. April in Pörtschach mit Frankreich neben den bereits fix nominierten Yvonne Meusburger (WTA-Rang 143) und Sybille Bammer (156) nun am Dienstag Sandra Klemenschits (505) und die erst 14-jährigen Tamira Paszek ins Team geholt. Er legte sich auch bereits fest, dass Meusburger und Bammer die ersten Singles bestreiten. "Wenn in der Vorbereitung nichts Unvorhergesehenes passiert, werde ich sie aufbieten", sagte der Coach des heimischen Damentennisteams.
Die 22-jährige Doppelspezialistin Klemenschits kam anstelle der verletzten Daniela Kix (Bauchmuskelzerrung) zum Zug. "Als beste Doppelspielerin Österreichs hat es sich Sandra Klemenschits verdient, in Pörtschach mit dabei zu sein", begründete ÖTV-Kapitän Alfred Tesar die Einberufung der Nummer 152 der Doppel-Weltrangliste. Er schließt auch einen Einsatz von Paszek nicht aus: "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie am zweiten Tag des Länderkampfes zum Einsatz kommt." Die Vorarlbergerin hat am vergangenen Wochenende mit Siegen im Einzel und Doppel beim ITF-Turnier in Cap d'Ail (FRA) ihr großes Talent neuerlich unter Beweis gestellt.
Alle Französinnen in den Top-30 vertreten
Meusburger hat in den vergangenen Wochen in Mexiko Spielpraxis und Selbstvertrauen getankt, die Vorarlbergerin gewann die Challengerturniere in San Luis Potosi und Coatzacoalcos und erreichte in Poza Rica das Halbfinale. "Bei Yvonne ist eine klare Aufwärtstendenz zu erkennen. Sie hat ihr Ranking kontinuierlich verbessert. Ich hoffe, sie kann diesen Trend auch im Fed Cup fortsetzen", sagte Tesar.
Er rechnet damit, dass der zweifache Fed-Cup-Gewinner Frankreich (1997, 2003) mit dem Quartett Amelie Mauresmo (Weltranglistendritte), Nathalie Dechy (15.), Tatiana Golovin (25.) und Mary Pierce (27.) nach Pörtschach kommen wird. Die offizielle Nominierung erfolgt am Mittwoch. "Wir stehen vor einer unglaublich schwierigen Aufgabe, aber wir werden mit viel Herz an diese Sache herangehen", verspricht Tesar jedenfalls.
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