ÖVP-Rebellen fordern im aktuellen NEWS Neuwahlen: "Schluss mit dem Affentheater!"
- Hirschmann, Krejci, Neisser und Co. sprechen sich gegen Schüssels neuen Kuschelkurs mit Haider aus
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FORMAT: Ministerposten sollte Spaltung verhindern
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UMFRAGE: Sind Sie für vorgezogene Neuwahlen?
Für sofortige Neuwahlen treten prominente ÖVP-"Rebellen" in der neuesten NEWS-Ausgabe ein. Angesichts der Turbulenzen rund um die Parteispaltung von FPÖ/BZÖ kritisieren sie den neuen Kuschelkurs von Kanzler Wolfgang Schüssel mit Jörg Haider. "Neuwahlen sind der einzige Ausweg aus diesem miesem Schmierentheater", wettert etwa Herbert Krejci, früherer General der Industriellenvereinigung.
Ähnlich Gerhard Hirschmann, bis 2003 Landesrat der steirischen ÖVP: "Neuwahlen würden eine Klärung der Fronten bringen. Es ist doch absurd, den Leuten jetzt verkaufen zu wollen, dass Haider und Schüssel plötzlich ein Herz und eine Seele sind. Das glaubt doch niemand in Österreich." Und auch Ex-ORF-Generalintendant Gerhard Weis fordert: "Schluss mit dem unzumutbaren Affentheater!"
Für Fritz Dinkhauser, "schwarzer" Arbeiterkammer-Präsident in Tirol, stellt das neue Regierungsbündnis "keine tragfähige Ehe, sondern schlampige Verhältnisse" dar. Er vermisse das, was Schüssel bisher ausgezeichnet habe: "Seine Berechenbarkeit - wo ist sie jetzt geblieben? Wenn mir jemand in seinem Porsche den Schleudersitz anbietet, steig ich doch nicht ein!" Auch Heinrich Neisser, ehemaliger VP-Nationalratspräsident und -Klubobmann, geht mit der ÖVP-Parteispitze hart ins Gericht: "Offenbar zählt nur noch die Strategie des reinen Machterhalts." Dabei lasse die jetzige VP-Führung die demokratiepolitische Sensibilität vermissen. Neuwahlen hingegen würden laut Neisser "die Tür öffnen für einen politischen Neubeginn".
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