Strache greift durch: Acht Wiener
BZW-Mandatare aus FPÖ ausgeschlossen
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- Im Parlaments-Klub sollen 7 Mandatare nicht zum BZÖ
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Der Obmann der Wiener Freiheitlichen, Heinz-Christian Strache, hat nach der Abspaltung des "Bündnis Zukunft Wien" (BZW) für klare Verhältnisse gesorgt: Die acht abgesprungenen Landtagsabgeordneten wurden aus der FPÖ ausgeschlossen. Das berichtete Strache im Gespräch mit der APA. Mittels Aussendung hat er am Mittwoch zudem zwei neue Mitglieder des Wiener Landesparteivorstandes vorgestellt: Ex-Staatssekretär Reinhart Waneck und David Lasar. Strache erklärte weiter, dass er von sieben FP-Mandataren wisse, die nicht dem BZÖ beitreten werden. Damit würde die Regierung die Mehrheit verlieren.
In den zur BZW gewechselten Mandataren habe "offensichtlich nie ein freiheitliches Herz geschlagen", meinte Strache. Die Gruppe um Günther Barnet und Wilfried Serles hatte sich am vergangenen Montag als eigener Klub präsentiert.
Strache will keine Namen nennen
Auch mit dem Parlaments-Klub gebe es noch Gespräche, betonte Strache. Er wisse, dass es sieben FP-Mandatare gibt, die nicht bereit seien, dem BZÖ beizutreten. Namen wollte Strache nicht nennen. Klarheit darüber soll laut Strache jedenfalls bis Ende des Monats geschaffen werden.
Reinhart Waneck und David Lasar sind laut Strache einstimmig als Mitglieder in den Wiener Landesparteivorstand kooptiert worden. "Der Wiener Landesparteivorstand hat damit zwei große Persönlichkeiten gewonnen, die als wesentliche Verstärkung für das Wiener Team bezeichnet werden können", freute er sich.
Waneck war von 2000 bis 2004 Staatssekretär für Gesundheit. David Lasar ist laut Strache "profiliertes Mitglied" der FPÖ-Floridsdorf sowie Mitglied der Israelischen Kultusgemeinde. (apa/red)
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