Kabinett mit 32 Ministern fix: Jaafari schließt Regierungsbildung im Irak ab
- Kein Ministerposten für scheidenden Premier Allawi
- Wieder zahlreiche Tote durch Bombenanschläge
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Autobombe und Angriffe auf US-Soldaten
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US-Minister warnt vor Korruption beim Neuaufbau
Zweieinhalb Monate nach der Parlamentswahl im Irak hat der designierte Übergangspremier Jaafari die Verhandlungen zur Bildung seiner Regierung abschlossen. Dem neuen Kabinett werden 32 Minister angehören.
Nach Angaben eines hochrangigen Politikers wird ein Ministerium für Sicherheit neu geschaffen. 17 Ministerien fallen an Schiiten, neun an Kurden. Vier weitere Posten sollen an das Bündnis des scheidenden Ministerpräsidenten Allawi gehen, der selbst keinen Ministerposten anstrebt.
"Ich bleibe Parlamentsabgeordneter", sagte Allawi in einem Interview des US-Senders CNN. Auch ein christlicher und ein turkmenischer Vertreter erhielten Posten im neuen Kabinett. Einzelheiten über die personelle Besetzung der Ministerien sollen am Sonntag bekannt gegeben werden. (apa/red)
