Montag, 11. April 2005

Trotz Gemeinderatswahl-Schlappe: Chef Dieter Egger glaubt an Einheit der Ländle-FP

  • Keine Anzeichen für Abspaltung einzelner Ortsgruppen

Der Vorarlberger FPÖ-Obmann Dieter Egger befürchtet keine Abspaltung einzelner Ortsgruppen von der Landespartei. "Dafür gibt es keine Anzeichen", sagte Egger am Montag auf APA-Anfrage. Am Tag nach den Gemeinderatswahlen fühlte er sich in seinem Kurs der Eigenständigkeit bestätigt.

Es gebe auch in den Ortsgruppen ein eindeutiges Bekenntnis zum eigenen Weg der FPÖ Vorarlberg, betonte Egger. Die Freiheitlichen in Thüringerberg (Bezirk Bludenz), wo am Samstag Jörg Haider mit großer Begeisterung und Orangen empfangen wurde, bildeten die einzige Ausnahme. Die Eigenständigkeit sei ein gutes Fundament, "auch wenn sie fünf Jahre harte Knochenarbeit bedeuten wird", so Egger. In der Sitzung der Landesparteileitung am Dienstag wird die nächste Zukunft der Partei besprochen.

Auch die Vorarlberger Bevölkerung habe den eigenständigen Weg der Vorarlberger FPÖ anerkannt. "Das war die Basis für das respektable Ergebnis vom Sonntag", sagte Egger. In einzelnen Gemeinden, in denen die Eigenständigkeit der FPÖ kommunziert habe werden können, hätten die Freiheitlichen gute Ergebnisse erzielt. "Dabei zeigt sich, dass die Kommunikation mit zunehmender Größe der Gemeinde immer schwieriger wird", so Egger. (apa/red)

11.4.2005 10:18