Samstag, 16. April 2005

Nach Berufsverbot für Osttirolerin: 91% sind für Geschiedene als Religionslehrer!

  • Nur fünf Prozent der Österreich treten für Lehrverbot ein

Das Berufsverbot für eine Osttiroler Religionslehrerin stößt beim Großteil der Österreicher auf Unverständnis. Laut einer im aktuellen "profil" veröffentlichten market-Umfrage sprechen sich 91 Prozent gegen ein Berufsverbot für geschiedene Religionslehrer aus. Nur fünf Prozent geben an, dass es geschiedenen Lehrern nicht erlaubt sein sollte, Religion zu unterrichten. Vier Prozent wollten keine Angabe machen.

Der Fall einer Osttiroler Religionslehrerin, über die nach ihrer Scheidung ein einjähriges Berufsverbot verhängt worden war, hatte Anfang der Woche für Aufsehen gesorgt. Nachdem die Frau eine neue Beziehung eingegangen war, hatte das Bischöfliche Schulamt der Diözese Innsbruck das Berufsverbot auf drei Jahre ausgedehnt. (apa)

16.4.2005 10:00