Schlag gegen Kriminalität: Serie von Bankomatdiebstählen in NÖ ist geklärt
- Vier Verdächtige nach Ermittlungen festgenommen
- Mutmaßlicher Haupttäter ist aber noch flüchtig
·Bankomat-Bande findet Nachahmer!
Gauner wollten Automaten mit Schweißgerät öffnen
·Bankomat-Bande: Fluchtauto gefunden
Pkw in Salzburg geparkt PLUS: Die Einbruchsbilder!
Ein großer Schlag gegen die internationale Kriminalität ist Kriminalbeamten in Niederösterreich geglückt. Nach monatelangen intensiven Ermittlungen wurden kürzlich zwei Personen verhaftet, die im Verdacht stehen, 17 Bankomaten aus Geldinstituten gestohlen zu haben. Die Summe des entwendeten Bargeldes beträgt 1,13 Mio. Euro, zudem entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro.
Insgesamt sollen acht Täter beteiligt gewesen sein, teilte NÖ Sicherheitsdirektor Franz Prucher am Mittwoch im Rahmen einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in St. Pölten mit. Im Zuge der Einbruchsdiebstähle waren zwölf Fahrzeuge entwendet worden, die zur Flucht benutzt wurden. Auch hier wurde ein Schaden von rund 100.000 Euro angerichtet.
Von Februar 2003 bis Jänner 2005 sollen die Verdächtigen 50 Mal versucht haben, Bankomaten in NÖ, OÖ, dem Burgenland, Wien und der Steiermark zu knacken bzw. aus den Bankfilialen zu entfernen. Der mutmaßliche Haupttäter, ein 41-jähriger Bosnier, ist noch flüchtig und wird per internationalem Haftbefehl gesucht. Die zwei verhafteten Personen wurden ins Landesgericht St. Pölten eingeliefert. (apa)
