Mittwoch, 11. Mai 2005

Augen auf, die Radler sind da: Zu den Pkw-Lenkern gesellen sich jetzt viele Radfahrer

  • ARBÖ gibt Tipps zum verkehrssicheren Nebeneinander
  • Risiko: Verkehrsregeln-Unkenntnis & Rücksichtslosigkeit

Unkenntnis der Verkehrsregeln gepaart mit Rücksichtslosigkeit ist eine gefährliche Mischung im Straßenverkehr. Zu den Autofahrern kommen jetzt vermehrt Radler und Biker hinzu, die ebenfalls ihren Platz auf den Straßen beanspruchen. Der ARBÖ macht die wichtigsten Fehler bewusst und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll miteinander umzugehen.

Neueste Mode ist das Vorschlängeln der Motorradfahrer, die dafür - verbotenerweise - den Radfahrstreifen benützen und damit die nichtmotorisierten Zweiradlenker gefährden. "Augen auf!" heißt es bei Öffnen der Autotüre - vor allem, wenn das Fahrzeug in der Nähe eines Radfahrstreifens abgestellt wird. Ein zusätzlicher Blick über die Schulter kann nicht schaden, um einen Radler nicht zu Sturz zu bringen. Spurwechsel ohne Blinker: leider eine beliebte, aber lebensgefährliche und ebenfalls verbotene Unsitte der Autofahrer. Besonders gefährlich: Fußgänger, die auf das mehrmalige Klingeln der Radler nicht reagieren.

Tipps für Radfahrer
Doch auch Radler können einiges tun, um ein verkehrssicheres Nebeneinander von Rad und Auto zu ermöglichen: Beim Abbiegen immer Handzeichen geben.
Radfahrerüberfahrten und Engstellen mit mäßiger Geschwindigkeit befahren.
An haltenden Fahrzeugen nur mit ausreichendem seitlichen Sicherheitsabstand vorbeischlängeln. Handy-Telefonate am Rad vermeiden. Walkman nicht während der Fahrt hören.Immer in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren (außer es gibt Sonderregeln). Auf stark befahrenen Straßen sollten zwei oder mehr Radler immer hintereinander fahren (nicht nebeneinander). Sicherheitsabstand nicht vergessen. (APA/red.)

11.5.2005 10:26