Klick-Betrüger: Werbetreibende verklagen
jetzt die Suchmaschinen wegen der Kosten!
- Inserate werden üblicherweise pro Mausklick bezahlt
- Software manipuliert Klicks & treibt Kosten in die Höhe
·Google macht Jagd auf die Klickbetrüger
Werber besorgt über hohe Kosten durch Clickbots
·Suchfunktion für VoIP-Gespräche
HotRecorder funktioniert mit gängigen Programmen
·Yahoo flirtet heftig mit Mozillas Firefox
Tools und Services sollen den Browser unterstützen
Online-Werbetreibende verklagen Google und Yahoo wegen Betrugs. In der Gemeinschaftsklage geht es um überhöhte Preise für Paid per Click-Werbung. Die Beschuldigten sollen sich abgesprochen und höhere Preise verrechnet haben. Die Klage ist bereits im Februar eingereicht worden, sie wurde aber erst jetzt bekannt.
Im Verfahren geht es erstmals um "Klick-Betrug", ein zunehmend ernster werdendes Problem im Internet. Die Werbung von Konkurrenten wird dabei mit Hilfe einer Software, oder einfach mit der Maus, oft angeklickt. Üblicherweise wird Werbung bei Suchmaschinen pro Klick auf das Inserat bezahlt. Pei einem Preis von durchschnittlich 50 US-Cent pro Klick kann daraus ein enormer Schaden für die Werbetreibenden entstehen.
Neben Google und Yahoo wurden auch America Online, Ask Jeeves, Lycos, LookSmart, FindWhat.com und andere verklagt, wie de.internet.com berichtet. Mittlerweile arbeiten die Suchmaschinen mit Überwachungsprogrammen, die Betrügern auf die Schliche kommen. Es gab auch schon Entschädigungszahlungen für betroffene Werber. Experten gehen heute davon aus, dass bis zu 20 Prozent aller Klicks auf Online-Inserate manipuliert sind. (red)
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