"Meine Austrianer" - Die Wiedergeburt der Wiener.

Der General Manager redet Klartext und nimmt für NEWS seine Trainer & Spieler unter die Lupe: Wem er vertraut und warum.
Nach außen hin smart und immer einen lockeren Spruch auf der Lippe. Aber wenn es sein muss, dann kann Toni Polster, 40, auch ganz anders: Mir hat man viele Jahre nicht abgenommen, dass ich ernsthaft arbeiten kann. Selbstverständlich kann ich auch weniger gemütlich sein, als man das vielleicht von mir gewohnt ist. Sonst hätte ich mich in Deutschland nie durchgesetzt. Ein Mann, der weiß, wovon er spricht. Seit die Fußballikone heimgekehrt ist und bei Österreichs reichstem Klub, der Wiener Austria, als General Manager das Zepter schwingt, weht ein anderer, ein schärferer Wind.
Viel bejubelt, aber auch belächelt bis verschmäht. Überall, wo Polster engagiert war, als Spieler oder Manager, hat er Vorurteile widerlegt und Kritiker eines Besseren belehrt. Wie zurzeit bei Austria Wien. Denn erstmals seit fast zehn Jahren kämpft mit den Veilchen ein heimischer Fußballklub wieder um den Aufstieg ins UEFA-Cup-Halbfinale. Nach dem Match im Happel-Stadion wird das Rückspiel gegen FC Parma am Donnerstag, 14. April (20.15 Uhr, live in ORF 1) zur nationalen Angelegenheit. Schon der bisherige Erfolgsrun der Austria hat Österreich den zweiten Quali-Platz für die Champions-League-Saison 2006/07 gesichert.
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