ÖIAG steht vor Aus
- Industrie-Boss fordert ÖIAG-Zerschlagung und neue Privatisierungswelle

Verstaatlichte ade. Der Verkauf von Austria Tabak, VA Tech & Co spülte 6 Milliarden Euro in die Staatskassa. Jetzt sollen auch die Länder ihre Firmenanteile verkaufen.
Die ÖIAG, von der Regierung zur Privatisierungsagentur geadelt, hat Grund zum Feiern. Erstmals seit Bestehen des Konstrukts präsentiert sich die Staatsholding schuldenfrei. Betrachtet man den Schuldenberg von 6,3 Milliarden Euro, der noch Ende 1999 bestanden hat, eine reife Leistung, zu der die Verkaufserlöse von Austria Tabak, voestalpine, VA Tech, Telekom Austria, P.S.K. & Co beigetragen haben. Damit steht jedoch die ÖIAG selbst vor dem Aus. Denn wenn der Privatisierungsauftrag 2006 erledigt ist, braucht es keine Staatsholding in dieser Form mehr.
ÖIAG neu. Industriellenpräsident Veit Sorger lässt nun mit seinem Vorschlag für eine ÖIAG neu aufhorchen. Die Privatisierung ist ein großer Erfolg in Österreichs Industriegeschichte. Diesen Weg darf man nun nicht verlassen, fordert Sorger im NEWS-Interview. Nach den Vorstellungen der Industrie soll die ÖIAG geteilt werden:
Die ganze Story und das Interview mit Veit Sorger finden Sie im neuen NEWS
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