NEWS: Die neuen Marmelade-Kaiser von Darbo wollen bald die ganze Welt versüßen
- Mit neuen Produkten und Sorten Unternehmensausbau
- Auch China, Russland & USA sollen Brot bestreichen
Wer im Hilton oder Hyatt Hotel von Hongkong Marmelade zum Frühstück ordert, bekommt Darbo Rosenmarillen oder Walderdbeeren. Und auch hierzulande streicht sich bereits jeder Zweite Darbo-Marmelade aufs Brot. Doch die Latte liegt jetzt noch höher. Im Tiroler Familienbetrieb übernimmt die junge Generation das Ruder und stellt die Weichen auf Expansion total. Familienoberhaupt Klaus Darbo, 60, gibt für seine Söhne Martin, 28, und Matthias, 27, gleich die ehrgeizige Parole aus: "Wir wollen Nummer eins in Europa werden."
Und die beiden Jungen schwören sich begeistert auf die ambitionierte Wachstumsstrategie ein: "Etwas Besseres kann uns gar nicht passieren. Wir nehmen uns jetzt sukzessive neue Märkte wie Osteuropa vor und bauen bestehende wie USA, China oder Russland kräftig aus." Unternehmens-Mastermind Klaus Darbo hat bereits vorgesorgt und genügend Baugründe rund um den Firmenstammsitz im Tiroler Stans erworben: "Wir können unsere Produktion locker auf das Doppelte ausweiten. Wir wollen weiterhin ausschließlich am Standort Stans produzieren, denn ein echtes Haubenrestaurant hat auch keine Filialen."
Pole Position in China
"Die Chinesen essen an sich noch keine Marmelade. Daher gibt es dort auch keine lokalen Konkurrenten." Und auch im bedeutendsten Marmeladenmarkt der Welt, Deutschland, sind Darbo-Konfitüren gut verankert. Der Familienclan unisono: "Unser Ziel ist es, dass sich die Konsumenten die Marmelade einen Zentimeter dicker aufs Brot oder die Semmel streichen." Die große Herausforderung für die beiden Jungmanager Martin und Matthias liegt allerdings an der Tiroler Heimatfront. Zwar will sich Vater Klaus Darbo sukzessive zurückziehen und dann in den Aufsichtsrat wechseln - ganz wird sich der energische Marmelade-Patron aber aus dem operativen Geschäft nicht heraushalten.
Für die Expansion in Europa, Asien und Übersee hat Klaus Darbo jedenfalls gesorgt. Die Kriegskasse des Unternehmens ist prall gefüllt. Klaus Darbo strotzt demnach vor Selbstbewusstsein: "Wir haben keinen einzigen Euro Bankschulden - das Werk läuft wie geschmiert."
Im hauseigenen Labor laufend neue Sorten für altbekannte und neue Märkte entwickelt und verkostet. An Klaus Darbo kommt dabei allerdings keine Neukreation vorbei - und wenn ihm etwas nicht schmeckt, tut er es sofort lauthals kund. Erfahrung hat er ja, denn trotz beruflichen Marmelade-Overkills verspeist er täglich zum Frühstück hauseigene Produkte inklusive zwei Fruchtikus-Desserts: "Entweder mag man seine eigenen Produkte, oder man lässt das Geschäft gleich bleiben."
Das Darbo-Marmeladeimperium
75 Millionen Umsatz mit Fruchtikus, Kompotten & Co
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