Reiche Österreicher: Das Geldvermögen stieg 2004 auf fast 330 Mrd. Euro!
- Durch Veranlagungen und Kursgewinne Plus von 6,7%
- Schuldenstand der privaten Haushalte liegt bei 118 Mrd.
Wertpapierveranlagungen sind in Österreich im vergangenen Jahr wieder stärker in das Blickfeld der privaten Haushalte gerückt. Das Geldvermögen stieg durch Veranlagungen und Kursgewinne um 6,7 Prozent auf 329,4 Milliarden Euro, gab die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) Mittwoch bekannt. Das entsprach 140 Prozent des heimischen Bruttoinlandsprodukts (BIP).
In neue Finanzmittel veranlagt wurde 2004 nach vorläufigen Zahlen mit 16,8 Mrd. Euro um fast 15 Prozent mehr als im Jahr davor. Wie die OeNB weiter mitteilte, war die Verschuldungsbereitschaft der privaten Haushalte auch im vierten Quartal 2004 mit einer Neuverschuldung von 1,6 Mrd. Euro "anhaltend hoch".
Zu einem hohen Anteil hätten sich die Österreicher weiterhin in Schweizer Franken finanziert. Der Schuldenaufbau im Gesamtjahr lag mit 7,3 Mrd. Euro mehr als 40 Prozent höher als 2003 und führte zu einem Schuldenstand von 118 Mrd. Euro (+7,8 Prozent).
Die österreichischen Unternehmen haben im vierten Quartal an neuem Kapital 4,4 Mrd. Euro und damit im Gesamtjahr 11 Mrd. Euro aufgenommen. Die Verpflichtungsposition (per Ende 2004) stieg auf 315 Mrd. Euro, laut OeNB ein Zuwachs von 5,4 Prozent gegenüber Ende 2003. (apa)
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