Mittwoch, 6. April 2005

Tiefkühlkost-Spezialist Frosta im Plus: Erfolg mit Produkten ohne Zusatzstoffe

  • Trennung zwischen der Eigenmarke Frosta & Copack machte positive Rückkehr möglich

Der Tiefkühlkost-Spezialist Frosta schreibt wieder schwarze Zahlen. Der Gewinn 2004 betrug 9,4 Mio. Euro, teilte das Unternehmen aus Bremerhaven am Mittwoch mit. Ein Jahr zuvor war ein Verlust von 7,7 Mio. Euro angefallen. Der Ergebnisumschwung resultiere aus den 2003 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen, hieß es weiter. Der Hauptversammlung werde vorgeschlagen, eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie zu zahlen.

Eine strikte Trennung zwischen der Eigenmarke Frosta und den unter Frosta-Copack zusammengefassten Handelsmarken habe die Rückkehr ins Plus ermöglicht, sagte Konzernchef Dirk Ahlers. Der Umsatz der Eigenmarke stieg um 12 Prozent auf 46 Mio. Euro. Der positive Trend werde sich in 2005 fortsetzen, sagte Ahlers.

Die Markteinführung einer ohne Aromen- und Farbzusätze hergestellten Produktlinie hatte Frosta laut Ahlers 2003 "das schlechteste Ergebnis der Unternehmensgeschichte" beschert. Durch die Entwicklung 2004 sieht sich Frosta aber in der Entscheidung bestätigt, Produkte ohne jegliche Zusatzstoffe anzubieten. Das Unternehmen habe mit einem Marktanteil von 19,6 Prozent wieder die Führung unter den Markenprodukten eingenommen.

Der Gesamtumsatz stieg 2004 um zwei Prozent auf 268 Mio. Euro. Mit einem Umsatz von 151 Mio. Euro (2003: 142 Mio. Euro) sind die Handelsmarken weiter stärkstes Standbein des Unternehmens. Im Ausland erzielte Frosta einen Umsatz von 76 Mio. Euro. Osteuropa und die EU-Beitrittsländer seien dabei die prozentual am stärksten wachsenden Märkte gewesen, sagte Ahlers. Rückläufig war dagegen der Umsatz mit Großverbrauchern. Er sank von 23 Mio. Euro im Jahr 2003 auf 19 Mio. Euro.
(apa/red)

6.4.2005 14:24