Mittwoch, 6. April 2005

NEWS: Chef der Industriellenvereinigung Sorger für eine Zerschlagung der ÖIAG

  • Aufteilung in Privatisierungs- & eine Infrastrukturholding
  • Werden Flughäfen, Energieversorger & Co. privatisiert

Für eine Zerschlagung der Staatsholding ÖIAG, die sich erstmals de facto schuldenfrei präsentiert, spricht sich der Präsident der Industriellenvereinigung und stellvertretende ÖIAG-Aufsichtsratsvorsitzende Veit Sorger in einem Interview für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS aus. Sorger plädiert dafür, die in eine Privatisierungsholding und eine Infrastrukturholding aufgeteilt werden soll.

"Die Privatisierung ist ein großer Erfolg in Österreichs Industriegeschichte. Diesen Weg darf man nun nicht verlassen", sagt Sorger im NEWS-Interview. Eine eigene Privatisierungsholding soll seinen Vorstellungen nach das vorhandene Knowhow der ÖIAG nützen und sich nicht nur um die weitere Privatisierung von Bundesanteilen kümmern. Als nächster Schritt sollten, so der IV-Chef, Landesgesellschaften wie Banken, Energieversorger, Flughäfen, Abwasserverbünde und Energiegesellschaften privatisiert werden. Sorger setzt dabei auf das "Erfolgsmodell Telekom": "Börsengänge sollen mehr Effizienz in die Unternehmen bringen und am Ende stehen billigere Preise für die Verbraucher. Der volkswirtschaftliche Effekt könnte enorm sein", meint der Industrie-Chef im NEWS-Interview.

Die Erlöse aus den Privatisierungen von Länder- und auch Gemeindebeteiligungen sollten laut Sorger in neue Investitionen wie die Aus- und Weiterbildung fließen. "Auf keinen Fall sollen Budgetlöcher damit gestopft werden", so der IV-Chef in NEWS.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

6.4.2005 12:46