Russlands Trainer Jarzew zurückgetreten: Neuer Verbandspräsident als Sargnagel
- Auch Rumäniens Verbandspräsident wirft das Handtuch
- Schleudersitz: Armeniens Coach Casoni gefeuert
Der russische Fußball-Nationaltrainer Georgi Jarzew ist zurückgetreten. Er reagierte damit auf die Wahl von Witali Mutko zum Verbands-Präsidenten. Mutko hatte nach dem schwachen Abschneiden der Russen in der WM-Qualifikation davon gesprochen, dass die Tage von Jarzew als Nationalcoach gezählt seien. Negativer Höhepunkt aus russischer Sicht war das 1:7-Debakel bei Vize-Europameister Portugal.
In Rumänien gab es dagegen einen Rücktritt an der Verbandsspitze: Mircea Sandu, Verbandspräsident seit 1990, hat nach den schwachen Leistungen der rumänischen Nationalmannschaft sein Amt niedergelegt, weil die Fans ihn zum Rücktritt aufgefordert hatten. "Ich bin zwar nicht für die mageren Darbietungen verantwortlich, aber die Fans sind mir am wichtigsten", erklärte Sandu. Rumänien hat bereits die vergangene WM- und EM-Endrunde verpasst.
Und auch in Armenien forderten die schwachen Vorstellungen des Nationalteams in der WM-Qualifikation ein Opfer. Bernard Casoni wurde nach der 0:2-Niederlage gegen die Niederlande gefeuert. Armeniens Verbandspräsident Ruben Hayrapetyan kündigte an, dass innerhalb der nächsten zehn Tage ein Nachfolger präsentiert werden soll. (apa/red)
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