Freitag, 8. April 2005

Es rumort wieder in der Formel1: Alle Rennställe boykottieren Präsident Mosley

  • Nur Ferrari will an Treffen mit dem FIA-Chef teilnehmen
  • Andere Teams wollen erst untereinander beraten

Bis auf Ferrari wollen alle Formel-1-Rennställe ein von FIA-Präsident Max Mosley einberufenes Treffen in Paris boykottieren. Der Chef des Internationalen Automobilverbandes (FIA) will mit den Teams am 15. April in der französischen Hauptstadt über die Zukunft der Formel 1 in den nächsten Jahren diskutieren.

McLaren-Mercedes, BMW-Williams, Renault, Toyota, BAR-Honda, Jordan, Minardi, Red Bull und Sauber wollen jedoch zunächst untereinander beraten und ihre Vorschläge dann der FIA und Formel-1-Chef Bernie Ecclestone vorlegen.

Bei einem Formel-1-Treffen am Donnerstag im britischen Great Fosters - auch da war Ferrari nicht dabei - wurde vor allem die Hersteller-Vereinigung GPWC mit BMW, DaimlerChrysler, Honda, Renault und Toyota gestärkt. "Das Meeting war für unsere Gruppe ein sehr positiver Schritt nach vorne", stellte GPWC-Chef Burkhard Göschel von BMW in einer Pressemitteilung fest. Die Hersteller fordern ein stabiles Regelwerk und vor allem eine andere Verteilung der Einnahmen in der Formel 1. Sie drohen mit einer Konkurrenzserie. (apa/red)

8.4.2005 15:33
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