Volleyball-Finalserie: Tirol macht den ersten Schritt zum Premieren-Titel
- Gegen hotVolleys mit starkem Service zum 3:1-Erfolg
- hotVolleys: "Wir haben nur ein Auswärtsspiel verloren"
Cupsieger Hypo Tirol hat den besseren Start in die "best of seven"-Finalserie der Aon VolleyLeague um den österreichischen Volleyball-Meistertitel erwischt. Die Innsbrucker gewannen daheim gegen Titelverteidiger Aon hotVolleys nach 102 Minuten 3:1 (-26,21,21,25) und setzten damit die Wiener für die zweite Begegnung am Montag (20:15 Uhr) im Budocenter unter Druck. Für die hotVolleys geht es um den 17. Meistertitel der Klubgeschichte, den zehnten in Serie. Für die Tiroler wäre es die Meister-Premiere.
Der erste Satz brachte einen Vorgeschmack auf die voraussichtliche Ausgeglichenheit der Serie, erst in der "Overtime" setzten sich die hotVolleys durch. Doch die Tiroler machten fortan vor allem Druck über das Service, beim Gegner waren hingegen Mängel in der Service-Annahme auszumachen. Nach dem Satzausgleich fiel in Satz drei bei 17:16 eine Vorentscheidung, als die Heimischen einen sehenswerten Ballwechsel für sich entschieden. Im Finalsatz geriet Tirol vorerst klar in Rückstand, verwertete aber schließlich den dritten Matchball.
Der siegreiche Manager Hannes Kronthaler freute sich über den gelungenen Auftakt: "Den ersten Satz haben wir unglücklich verloren, im zweiten aber gezeigt, dass wir in Block und Annahme sehr gut sind. Die Nerven waren angespannt, daher ist dieser Start umso wichtiger." hotVolleys-Managercoach Peter Kleinmann trauerte vor allem dem letzten Satz nach: "Tirol hat da 13 seiner Punkte durch unsere Fehler gemacht. Leider hat Jussi Heino an seinem Geburtstag ein schlechtes Spiel geliefert. Aber wir haben nur ein Auswärtsspiel verloren."
Beste Scorer: Bartoletti 21, Idi 20, Sabo 17 bzw. Antuvovic 22, Sanko 14, Sikiric und Mrdja je 10
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