Dienstag, 5. April 2005

FPÖ/BZÖ: Bisher gingen über 1.000 Anträge für Aufnahme in neue Partei ein!

  • Sprecher Ferrari-Brunnenfeld: Sind ein 'offenes Bündnis'
  • FPÖ-Homepage "www.fpoe.at" mit Problemen

Bisher habe es mehr als 1.000 Anträge für eine Aufnahme in die FPÖ-Abspaltung "Bündnis Zukunft Österreich" (BZÖ) gegeben, erklärte der Sprecher des neuen "BZÖ-Bündnissprechers" und früheren FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch, Carl Ferrari-Brunnenfeld. Auf der Homepage "www.bzoe.at" gebe es zahlreiche Mails, wobei die meisten positiv seien, so Ferrari-Brunnenfeld auf Anfrage der APA. "Das Ganze trudelt minütlich herein. Natürlich gibt es auch Anfragen, die kritisch dem Ganzen gegenüber stehen, die Sorge haben, was passiert mit der FPÖ".

Generell wolle das BZÖ "offen gegenüber allen Parteien, gegenüber allen Mitgliedern von Parteien sein". Das "eine schließt das andere nicht aus". Allerdings werde natürlich jeder Antrag auf Aufnahme in das BZÖ geprüft. Aber "wir wollen ein offenes Bündnis sein, das alle konstruktiven Kräfte vereint", so die Sprachregelung.

Wie es denn mit den FPÖ-Parteibüchern ausschaut beantwortete Ferrari-Brunnenfeld damit, dass er als "Mitglied der FPÖ-Kärnten am Landesparteitag am 14. April" sehen werde, "wie damit umgegangen wird". Was den Termin des Gründungskonvents für die BZÖ betrifft, werde dieser "Ende April" sein. Dass er am selben Tag wie der FPÖ-Bundesparteitag - also am 23. April - als eine Art Gegenveranstaltung abgehalten werden könnte, schloss Ferrari-Brunnenfeld aus.

Probleme gibt es derzeit offenbar mit der Homepage "www.fpoe.at". Nach Bekanntgabe der Neugründung des BZÖ sei der alte FPÖ-Server "in die Knie gegangen". Er selbst habe aber "seit gestern 15.30 Uhr nix mehr mit der Homepage der FPÖ zu tun", sagte Ferrari-Brunnenfeld. Auf der bzoe-Homepage wiederum gebe es auch zahlreiche Anfragen betreffend "Verkauf von orangen Leiberln, Inserateschaltungen in Zeitungen und Ähnliches". Die Homepage der BZÖ ist am 31. März registriert worden. (apa)

5.4.2005 15:29