Prozedere: Namenswahl des neuen Papstes ist allein dessen Entscheidung
- Theoretisch wäre auch "Kevin I." mögliche Variante
·Hektik wich Ruhe & friedlicher Stimmung
Roms Innenministeriums: Keine Zwischenfälle
·BILDER: Abschied
von Johannes Paul II.
Klicken: Aufbahrung
und Begräbnis im Vatikan
·Milliarden sahen Abschied vom Papst
200 Staatsgäste und vier Millionen Pilger in Rom
·"Zeit nicht reif für schwarzen Papst"
Nigerianer Arinze über seinen Chancen bei Wahl
·Das Konklave: Nicht
immer reibungslos!
Überblick: Die längsten & kürzesten Papstwahlen
Die Namenswahl eines neuen Papstes ist ganz allein seine persönliche Entscheidung. "Er könnte sich theoretisch auch Kevin I. nennen", sagte Professor Klaus Lüdicke, Direktor des Instituts für Kanonisches Recht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.
"Kevin" ist demnach theoretisch nicht ausgeschlossen, aber in der Praxis doch unwahrscheinlich. Jeder Pontifex wolle mit seinem Namen etwas signalisieren, der Name sei Programm, sagte der Kirchenrechtler. Papst Johannes Paul II. habe sich mit seiner Namenswahl gleich zwei Patrone für sein Wirken ausgesucht.
Die Tradition, einen anderen als seinen eigenen Taufnamen zu übernehmen, geht auf Johannes II. (533-535) zurück. Sein bürgerlicher Name Mercurius war nämlich heidnisch und schien damit nicht für ein Kirchenoberhaupt geeignet.
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