Donnerstag, 7. April 2005

Tornados wüteten im Süden der USA: Notstand in Mississippi wurde ausgerufen

  • Häuser durch die Luft gewirbelt: Schwere Schäden
  • Wetterdienst warnte inzwischen auch vor Überflutungen!

Mehrere Tornados hatten am Mittwoch (Ortszeit) im Süden der USA Häuser durch die Luft gewirbelt und schwere Schäden angerichtet. Der Gouverneur von Mississippi, Haley Barbour, erklärte den Notstand, berichtete der US-Nachrichtensender CNN. Mindestens eine Person sei schwer verletzt worden.

Mindestens drei Tornados waren mit schweren Gewittern über die Bundesstaaten Mississippi und Louisiana hinweggefegt. Dabei wurden den Angaben zufolge Häuserdächer abgedeckt und Bäume entwurzelt. Strommasten seien auf Fahrzeuge gestürzt und mehrere Wohnmobile zerstört worden.

Besonders schwer getroffen wurde die Gegend um Brandon, östlich von Jackson im Bundesstaat Mississippi. Der Bürgermeister von Brandon, Roe Grubbs, sagte CNN, die Anwohner hätten 20 Minuten vor dem Eintreffen des Tornados eine Warnung bekommen. "Wir haben gehört, wie es brauste und schüttelte", sagte Grubbs.

(apa/red)

7.4.2005 15:49