Parteispaltung ohne Auswirkungen: FPÖ verlor gleich hoch wie in der Steiermark
- Zahl der Wähler wurde jeweils fast halbiert
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In Lustenau wird es zu einer Stichwahl kommen
Vergleicht man das Ergebnis der Vorarlberger Gemeindevertretungswahlen mit dem des steirischen Urnenganges vor einem Monat, hat die mittlerweile erfolgte Abspaltung des BZÖ von der FPÖ keine Auswirkungen gehabt: Bei der heutigen Wahl verabschiedeten sich rund 46,5 Prozent der früheren Wähler, in der Steiermark waren es 45,3 Prozent. Auch der Stimmenanteil ist fast im gleichen Ausmaß gesunken: In der Steiermark fiel die FPÖ um 5,28 Prozentpunkte auf 6,05 Prozent, in Vorarlberg um 5,60 Prozentpunkte auf 11,53 Prozent.
Bei der dritten Gemeinderatswahl des heurigen Jahres, am 6. März in Niederösterreich, war der Verlust etwas höher: 58,8 Prozent der Wähler des Jahres 2000 verabschiedeten sich damals, die FPÖ verlor 3,31 Prozentpunkte auf 4,56 Prozent. Mehr als die Hälfte ihrer früheren Wähler verlor die FPÖ auch 2003 in Oberösterreich; in Salzburg im Jahr 2004 lag die Behaltequote etwas über 50 Prozent.
In den ersten Jahren der schwarz-blauen Koalition waren die Verluste bei den Kommunalwahlen zunächst noch relativ gering - dies allerdings auch deshalb, weil die FPÖ in mehr Gemeinden antrat als bei den jeweils vorigen Wahlen. Begonnen hatte die Verlustserie mit der Wiener Wahl im Jahr 2001 - wobei hier wie im Burgenland im Jahr darauf und in Kärnten 2003 die Behaltequote immerhin noch zwischen 62 und 73 Prozent lagen. (apa/red)
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