Sonntag, 10. April 2005

Kriminalität in Österreich etwas gesunken:
Um 6,2 Prozent weniger Delikte als 2004

  • Bis 31.3. 2005 um 9.851 Straftaten weniger angezeigt
  • Rückgang in Vorarlberg und OÖ am deutlichsten

Die angezeigten Straftaten in Österreich sind von Jänner bis März 2005 im Vergleich mit dem ersten Quartal 2004 rückläufig: Bis 31. März wurden gegenüber dem Vergleichszeitraum um 9.851 Straftaten und damit um 6,2 Prozent weniger Delikte registriert. Insgesamt gab es in Österreich in den ersten drei Monaten dieses Jahres 148.208 Anzeigen - 48.603 im Jänner, 47.159 im Februar, 52.446 im März. Das gab das Innenministerium am Sonntag bekannt.

In Vorarlberg und Oberösterreich ist der Rückgang an Straftaten prozentuell betrachtet am markantesten: In diesen zwei Bundesländern hat sich die Quote gegenüber dem ersten Quartal 2004 um jeweils mehr als neun Prozent verringert (9,7 bzw. 9,2). In Wien beträgt das Minus exakt neun Prozent - das sind um 5.490 Fälle weniger als im Vergleichszeitraum 2004. Ein Anstieg ist nur in Kärnten zu bemerken, er liegt bei 2,9 Prozent (7.229 Anzeigen 2004 gegenüber 7.439 bis März 2005).

Leicht gestiegen ist die Aufklärungsquote: Nämlich um 1,4 Prozentpunkte. Im ersten Quartal 2004 lag sie bei 38,1 Prozent, jetzt sind es 39,5 Prozent. Spitzenreiter ist dabei Vorarlberg mit 52,9 Prozent vor Kärnten mit 52,7. Schlusslicht ist Wien mit 28,4. Dort wird somit nur jeder dritte bis vierte Fall aufgeklärt. (apa)

10.4.2005 11:36