Brand in Wiener Neustädter Krankenhaus: Niemand verletzt, Abteilungen evakuiert
- Säuglingsstation & Aufwachzimmer vorsorglich gesperrt
- Feuerwehr brachte Brand nach 1 Stunde unter Kontrolle
Ein vergleichsweise kleiner Brand im Krankenhaus Wiener Neustadt hat Mittwochnachmittag zu einer vorübergehenden Evakuierung mehrerer Abteilungen - u.a. der Säuglingsstation und von einem Aufwachzimmer - geführt. Das Feuer war offensichtlich in einer Dämmfuge zwischen zwei Gebäudeteilen entstanden, sagte Betriebsfeuerwehrkommandant Alfred Grimm der APA. Der Flammen hatte zu großer Rauchentwicklung geführt. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle.
Das Feuer war gegen 17.10 Uhr unterhalb des 3. Stockwerkes entstanden. Laut Grimm könnte bei Bauerarbeiten für die neue Intensivstation über der Dämmfuge möglicherweise irgend ein Objekt herabgefallen sein. "Das Dämmmaterial in der Gebäudefuge ist staubtrocken. Da genügt ein Funke, und es brennt", so Grimm. Es kam zu einer heftigen Rauchentwicklung.
"Das gesamte Technikgeschoss war verraucht", berichtete der Kommandant. Im darüber liegenden vierten Stock wurden ein Ärztezimmer und die Säuglingsstation geräumt. Im ersten Stock wurde die Aufwachstation evakuiert, weil zu befürchten war, dass Löschwasser durchdringen könnte.
Die 26-köpfige Betriebsfeuerwehr des Spitals hatte den Brand gegen 18.00 Uhr unter Kontrolle. Auch die Stadtfeuerwehr Wiener Neustadt war angefordert worden. Laut Grimm hatte es erst vor rund zwei Wochen einen ähnlichen Vorfall mit einem Dämmfugenbrand in dem Spital gegeben.
(apa)
