Dramatischer Selbstmord auf A2: Frau springt bei 100 km/h aus einem Kleinbus
- Polin öffnet Hintertür und lässt sich auf Fahrbahn fallen
- Ursache für Suizid dürften Depressionen gewesen sein
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Frau starb bei Autounfall, ein Mann schwer verletzt
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47-Jähriger stellte den Pkw
auf der Überholspur ab
Aus einem fahrenden Kleinbus ist in der Nacht auf Montag auf der A2, der Südautobahn, eine polnische Staatsangehörige auf die Fahrbahn gesprungen. Die 43-Jährige hatte plötzlich bei 100 km/h die Hintertüre geöffnet. Nachfolgende Wagen-Lenker verrissen ihre Fahrzeuge, um die Frau nicht zu überrollen. Die Ursache für den Suizid dürften Depressionen gewesen sein.
Der Zwischenfall ereignete sich laut Landesgendarmeriekommando für Steiermark gegen 21.30 Uhr im Gemeindegebiet von Hainersdorf im Bezirk Fürstenfeld. Die 43-Jährige befand sich mit sechs anderen polnischen Staatsbürger auf der Rückreise von Italien nach Polen, als die Frau plötzlich ohne ersichtlichen Grund die rechte Hintertüre öffnete und sich auf die Fahrbahn fallen ließ.
Die Frau dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Ob sie auch von nachfolgenden Wagen überrollt wurde, kann laut Gendarmerie erst die Gerichtsmedizin klären. Ihre Depressionen dürften der Grund für den Selbstmord gewesen sein, vermutet die Exekutive. Die Frau hatte unlängst erfahren, dass ihre 23-jährige Tochter unheilbar an Krebs erkrankt ist.(apa)
