Montag, 4. April 2005

Schwerer Unfall in der Küche: Kleinkind verbrüht sich mit kochendem Wasser

  • Bub reißt Kindersicherung am Herd aus Verankerung
  • Mit Verbrennungen zweiten Grades ins Spital eingeliefert

Durch kochendes Wasser ist am Sonntagvormittag ein Kleinkind in seinem Elternhaus in Haslach an der Mühl (Bezirk Rohrbach) in Oberösterreich schwer verletzt worden. Der 13 Monate alte Bub erlitt Verbrühungen zweiten Grades, berichtete die Sicherheitsdirektion am Montag in einer Presseaussendung.

Gegen 9.30 Uhr bereitete der Vater des Kindes das Frühstück zu. Auf der Herdplatte stand deshalb ein Topf mit Wasser, in dem er Eier kochte. Der Herd war mit einem so genannten Ofengitter abgesichert. Als der Mann aus einem Nebenzimmer Toastbrot holen wollte, dürfte sich der Bub an der Kindersicherung hochgezogen und sie aus der Verankerung gerissen haben, so die Sicherheitsdirektion. Dadurch sei es ihm möglich gewesen, auf den Topf zu greifen.

Das Kleinkind wurde von einem Teil des überschwappenden Wassers an der rechten Brustseite und am rechten Arm benetzt. Es wurde mit schweren Verletzungen in das Landeskrankenhaus Rohrbach eingeliefert.(apa/red)

4.4.2005 09:55