Mittwoch, 30. März 2005

Ein laues Frühlingslüfterl weht jetzt in den Frisiersalons: Kurzhaarschnitte im Trend

  • Trendfriseure propagieren auch langes Lockenhaar
  • Wichtig: Frisur soll ungezwungen und natürlich wirken

In den Friseursalons weht ein laues Frühlingslüfterl: Asymmetrische Kurzhaarschnitte oder halb- bis ganz lange Locken - die aktuelle Haarmode überlässt Kundinnen die Qual der Wahl. Nur eines geben die Stylisten als Motto für Frühjahr und Sommer 2005 unbedingt vor: Ungezwungen und natürlich soll das Haar wirken.

Wer modisch die Nase ganz vorn haben will, setzt auf einen der frechen Kurzhaarschnitte, meinen Trendexperten wie der Wiener In-Coiffeur Michael Danler. Er empfiehlt: "Gegen den Mainstream schwimmen." Das geht zum Beispiel mit einem kurzen Frenchbob mit graduiertem Nacken. "Die Ponypartie wird zu den Seiten und zum Oberkopf mit einer bewussten Disconnection geschnitten", erläuterte Danler. So eine Frisur lasse eine Fülle an Stylingmöglichkeiten zu, von glatt bis wuschelig.

Motto: Frisiert unfrisiert
Kurz bis halblang bevorzugt man auch in den heimischen Salons von Dessange, das aktuelle Motto der Franzosen beim Styling lautet: "frisiert unfrisiert". Getwistete Strähnchen umschmeicheln in verschiedenen Blondtönen das Gesicht. Der Kontrast von hell gefärbten Haarspitzen mit dunklerem Nachwuchs soll den rebellischen Geist von Glamrock und Rockabilly auf die Köpfe zaubern.

Viel Bewegung als Devise für langes Haar
"Viel Bewegung" ist die Devise für langes Haar. Für "eine Frisur wie Kino" sorgen Lockenwickler und Rundbürste, fedrige Schnitte mit Stufen und gesoftete Konturen. Ein Hauch Romantik oder ein Schuss Hippie-Folklore schaden heuer nie.

Glamour ist immer en vogue
Glamour kommt nie aus der Mode, ist der internationale Stylist Steve Hogan überzeugt, der für die "Essential Looks" von Schwarzkopf Professional verantwortlich zeichnet. Sein gepflegter Hollywood-Chic setzt auf asymmetrische Ponys und kühles, mit einem Pastellton veredeltes Blond. Einen weiteren Trend sieht er im Mix unterschiedlicher ethnischer Einflüsse. Das macht sich vor allem in der Farbgebung bemerkbar, die bei diesem Stil nach nicht weniger als drei verschiedenen Tönen verlangt, etwa Biskuit- und Beige-Nuancen auf einem warmen Blond.
(apa/red)


30.3.2005 09:50