Passwörter überfordern Mitarbeiter: Ver-gessene Codes kosten Unternehmen Geld
- Anzahl und Komplexität der Passwörter wächst dauernd
- Lösung: SmartCards und USB-Sticks als Alternative
·Zehn Tipps für sichere Passwörter!
Komplexe Zeichenfolgen und regelmäßiges Ändern
·Unterschrift ersetzt Passwort bei Log-in
Biometrie-Anwendung be-schleunigt PC-Anmeldung
·Ungeschützte PCs überleben 4 Minuten
Studie: Spätestens dann sind sie mit Viren infiziert!
Ein Passwort für Windows daheim, eines für den Rechner in der Arbeit. Ein Passwort für die E-Mail, eins für die Buchhaltung und dazu noch Zugriffe auf verschiedene Dateiserver, den Host und die verschiedenen Webmail-Lösungen. Mitarbeiter in Unternehmen sind durch die Flut an Passwörtern und das dazu gehörige Jonglieren mit Buchstaben und Zahlen überfordert, ergab eine aktuelle Studie des IT-Anbieters Safenet.
Aus der Sicht des Sicherheitsverantwortlichen eines Unternehmens sind die Ergebnisse der Umfrage erschreckend. So schreiben 50 Prozent der Befragten ihre Passwörter auf, über ein Drittel gibt seine Passwörter auch an Kollegen weiter. Als Erklärung für dieses Verhalten führen die Autoren der Studie einerseits die wachsende Zahl an Passwörtern - 47 Prozent der Befragten benötigen mehr als drei Codes - und andererseits die Vorgaben der Unternehmen an, dass die Passwörter mehrmals im Jahr gewechselt werden müssen. Vor allem in Europa ist dies ein wachsender Trend.
Komplexität erhöht sich
Schlechte Nachrichten gibt es für die Computernutzer in Europa auch, was das Format der Passwörter betrifft. Laut Safenet wird auch die erforderliche Komplexität immer höher. Der Trend geht hier weltweit zu achtstelligen Passwörtern, die aus Buchstaben und Zahlen bestehen müssen.
Produktivitätsverlust
Neben der Sicherheitsproblematik von aufgeschriebenen oder weitergegebenen Passwörtern sieht der IT-Anbieter Safenet auch einen Produktivitätsverlust für die Unternehmen. Jedes Mal, wenn sich ein Mitarbeiter auf Grund eines vergessenen Passworts an den Helpdesk wenden muss, um dieses zurücksetzen zu lassen, verliert das Unternehmen Geld.
Zweifach-Authentifizierung
Natürlich bietet das Unternehmen auch eine Lösung für dieses Dilemma an. So sollte die klassische Authentifizierung mittels Passwort durch eine Zweifach-Authentifizierung, wie etwa die Kombination von Passwort und einem USB-Token oder eine Smart-Card, ersetzt werden. (apa)
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