"Windows XP Home Edition N": EU und Microsoft einigen sich auf Windows-Namen
- Abgespeckte Version darf Media Player nicht enthalten
- PLUS: Mit neuer Technologie gegen Daten-Diebstahl

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Treuhänder soll Einhaltung
der Auflagen kontrollieren
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Testversionen von Explorer
und Longhorn angekündigt
·Neue Technik für Werbung bei MSN
Informationen über Nutzer für gezieltere Anzeigen
·Disput um Sicher-heit von Firefox
Symantec fand darin mehr Lücken als bei Windows
Eine vorsichtige Annäherung zwischen der Europäischen Kommission und Microsoft gibt es im andauernden Kartellstreit. Jetzt hat man sich über den Namen der vereinfachten Windows-Version, die ohne den Media Player auskommen muss, geeinigt: "Windows XP Home Edition N"´.
Die Kommission hatte Microsoft aufgefordert, eine Version von Windows ohne die Media-Player-Software anzubieten. Über den Namen der abgespeckten Version waren sie jedoch in Streit geraten. Eine Kommissionssprecherin sagte: "Hinter diesem Fall steckt mehr als nur der Name". Die EU analysiere weiterhin die Reaktion der Kunden auf das Verhalten von Microsoft.
Angst vor Verwirrung
"Wir haben einige Zweifel an dem gewählten Namen, weil wir befürchten, er könnte Verwirrung über das Produkt bei den Verbrauchern stiften", sagte Microsoft-Anwalt Horacio Gutierrez der Nachrichtenagentur Reuters. Der Konzern werde aber den von der Kommission gewählten Namen nutzen, um den Prozess der Installation des Systems zu beschleunigen.
Zweifelnde Kommission
Erst vor wenigen Tagen hatte die Kommission bezweifelt, dass Microsoft seinen Konkurrenten ausreichend entgegenkomme, um Auflagen der Wettbewerbsbehörde zu erfüllen. Die Kommission hatte Microsoft neben einer Verhängung einer Geldstrafe von 497 Millionen Euro unter anderem verpflichtet, Konkurrenten Zugang zu Teilen seiner Server-Software zu geben, damit diese ihre Programme mit Microsoft-Servern verbinden können. Nachdem ein EU-Gericht die Aussetzung der Auflage ablehnte, hatte Microsoft deren Umsetzung zugesagt. Beschwerden von Microsoft-Kunden und Konkurrenten zeigten, dass der Software-Konzern die Auflage nicht ausreichend umsetze, hatte die Kommission erklärt. (apa/red)
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