Mittwoch, 30. März 2005

NEWS exklusiv: Bankmanager belastet André Rettberg in seiner Aussage schwer

  • Trotzdem nur "Anklage light" gegen den Ex-Libro-Boss
  • Anklage wegen versuchter betrügerischer Krida

Das Justizministerium hat nun grünes Licht für die Anklage gegen den früheren Libro-Chef André Rettberg und seine beiden Wirtschaftsanwälte wegen versuchter betrügerischer Krida gegeben, wobei die Aussage eines Bankmanagers den einst gefeierten Firmenchef belastet, berichtet NEWS in seiner aktuellen Ausgabe. Trotzdem wird es nur eine Anlage "light" geben, da die Anklageerhebung selbst in der Oberstaatsanwaltschaft heftig umstritten war und bereits die Verfahrenseinstellung im Raum stand.

Rettberg hatte nach der spektakulären Libro-Pleite vor vier Jahren rund 1,4 Millionen Euro Privatschulden alleine bei der Linzer Oberbank, wie aus NEWS vorliegenden Dokumenten hervorgeht. Anfang 2002 wurden diese Verpflichtungen gegenüber der Oberbank durch einen Vergleich aus der Welt geschafft. In seiner Aussage, die NEWS als Faksimile abgedruckt hat, erklärt ein Oberbank-Prokurist, dass dieser Vergleich mit seinem Institut nicht zustande gekommen wäre, wenn die Bank gewusst hätte, dass Rettberg noch über Vermögenswerte verfügt. Die Anklagebehörde wird in dem Verfahren versuchen zu beweisen, dass Rettberg zum Zeitpunkt des Vergleichsabschlusses noch Vermögenswerte hatte.

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS!

30.3.2005 12:37