FORMAT: Die vier Anklagepunkte gegen den Ex-Libro-Chef André Rettberg
- Hauptthema ist Verheimlichung einer Firmenbeteiligung
- Es ist kein Schaden durch Angeklagten nachweisbar
In der vom Justizministerium abgesegneten Anklage gegen Ex-Libro-Chef André Rettberg werden insgesamt vier Vorwürfe erhoben, berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Hauptpunkt der Anklage ist die Verheimlichung einer Firmenbeteiligung an der VCH-Gruppe im Wert von 4,4 Mllionen Euro.
Zweitens soll sich Rettberg irreführend als vermögenslos dargestellt haben, indem er behauptete, Zahlungen, welche die zur VCH-Gruppe gehörende Firma Esposa an seine Gläubiger geleistet hat, als Werkvertragsnehmer der Esposa abarbeiten zu müssen.
Drittens soll Rettberg fälschlich erklärt haben, dass seitens der Bank Austria Pfandrechte auf seinem Privathaus bestünden.
Punkt 4 der Anklage betrifft ein Wertpapierdepot bei der Creditanstalt, das Rettberg auf den Namen seiner Mutter überschrieben haben soll. Wert: Rund 14.000 Euro.
Laut Anklage ist dem FORMAT-Bericht zufolge allerdings kein durch André Rettberg entstandener Schaden nachweisbar. Laut FORMAT hat Rettberg auf Basis der Anklage im härtesten Fall mit ein bis zwei Jahren Haft zu rechnen, von denen er einige Monate absitzen müsste.
Die ganze Geschichte lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von FORMAT!
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