Mittwoch, 30. März 2005

Trennung im Filmgeschäft: Weinstein-Brüder verlassen den Disney-Konzern

  • Miramay-Gründer bauen eigenes Unternehmen auf
  • Zusammenarbeit noch bei Sequels von "Scary Movie"

Die Miramax-Gründer Bob und Harvey Weinstein beenden die zwölfjährige Zusammenarbeit mit Disney und bauen ein eigenes Medienunternehmen auf. Das teilten beide Parteien am Dienstag nach monatelangen Verhandlungen mit. Disney behält die Rechte an dem Namen Miramax und die 800 Titel umfassende Filmbibliothek.

Inoffiziell hieß es, Disney zahle den Weinstein-Brüdern rund 100 Millionen Dollar (77 Millionen Euro). Beide Unternehmen wollen zusammen noch Fortsetzungen von Erfolgsfilmen wie "Scary Movie" und "Spy Kids" produzieren. Trotz künstlerischen Erfolgen wie den Oscar-prämierten Filmen "Der englische Patient" und "Chicago" war der Beitrag von Miramax zum Filmumsatz des Disney-Konzerns relativ gering.(apa/Red)

30.3.2005 13:43