Entwarnung in der Bundesliga: T-Mobile bleibt auch weitherhin der Hauptsponsor
- Unternehmen wird aber in Zukunft weniger bezahlen
- Gerüchte um Einstieg des ORF ab kommender Saison
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Laut Presseberichten vom Freitag bleibt T-Mobile Hauptsponsor der österreichischen Fußball-Bundesliga. Entscheidend dafür sei das Treffen zwischen dem Bundesliga-Präsidenten Frank Stronach und T-Mobile-Chef Georg Pölzl am Mittwoch gewesen. "Allerdings wird das Unternehmen in Hinkunft weniger bezahlen", hieß es in dem Artikel.
Um welche Summe der Beitrag reduziert werden soll, stand zunächst nicht fest. "Über die genaue Höhe der nun ausverhandelten Sponsoringbeiträge wurde Stillschweigen vereinbart. Stronach muss das Verhandlungsergebnis nämlich noch vom Aufsichtsrat und den Präsidenten der Bundesliga-Klubs absegnen lassen. Und die tagen erst am 13. April", war zu lesen.
In der "Presse" berichtete Pölzl von einem "guten Gesprächsklima". Mit "Frank" sei eine Lösung gefunden worden, die für beide Seiten akzeptabel sei. Pölzl betonte gegenüber der Zeitung, dass es ihm nicht bloß um Geldsparen, sondern "um die Herstellung einer Verhältnismäßigkeit zwischen Sponsoring und Werbewert" gehe.
Weiters berichtete die "Presse", dass T-Mobile "dem Vernehmen nach" nicht auf die vertraglich vereinbarte Exklusivität verzichtet, die Partnerschaften von Klubs mit anderen Telekom- oder Handynetz-Konzerne verbietet.
Außerdem berichtete die "Presse" von "Gerüchten", wonach der ORF ab der kommenden Saison Zweit-Übertragungsrechte übernehmen könnte. Dass würde bedeuten, dass der öffentlich-rechtliche Sender Aufzeichnungen der Spiele zur Hauptsendezeit ausstrahlen könnte.
T-Mobile hatte einen Ausstieg aus dem Sponsorvertrag mit der Bundesliga erwogen, weil nach Ansicht des Unternehmens der Werbewert nach dem Wechsel der TV-Rechte vom ORF zu Premiere/ATVplus gesunken war. Die bis 2008 angeberaumte Partnerschaft bringt der Bundesliga pro Saison rund 3,5 Millionen Euro. (apa/red)
