Hermann Maier zieht Bilanz: Positiver Saisonrückblick und Vorfreude auf Olympia
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ÖSV-Star Hermann Maier hat in Wien Saisonbilanz gezogen und gleichzeitig anlässlich seines 50. Weltcup-Sieges eine eigene Gondel in seinem Heimatort Flachau geschenkt bekommen. Leodegar Pruschak, Marketing-Direktor des "Herminator"-Sponsors Raiffeisen, und der Flachauer Bergbahnen-Direktor Ernst Brandstätter überraschten den Salzburger mit einer gelben, mit Maier-Fotos und der Nummer 50 geschmückten Gondel, die ab sofort als "VIP-Gondel" des Flachauer "Achter-Jets" ihre Kreise ziehen wird.
Knapp drei Wochen nach dem Weltcup-Finale in Lenzerheide hat Maier noch einmal einen Blick zurück auf die vergangene Saison geworfen. "Mit dem WM-Titel im Riesentorlauf und dem 50. Weltcup-Sieg habe ich meine gesteckten Ziele erreicht. Es wäre schön, wenn ich weiterhin auf diesem Level fahren könnte", meinte der Atomic-Pilot in der Wiener "Meierei", die diesmal - nach Riesenrad und Lusthaus - die "Location" des frühsommerlichen PR-Termins von Maier war.
Maier, dessen große Ziele in den kommenden zwei Jahren Olympia 2006 in Turin und die WM 2007 in Aare sind, ist zwar froh, "dass alles vorbei ist und schön langsam der Schnee schmilzt", dennoch lässt der Winter den 32-Jährigen nach wie vor nicht ganz los. Erst am Mittwoch stand Maier auf den Skiern, und auch in seiner Urlaubsplanung spielt das Skifahren eine zentrale Rolle.
"Herminator" macht Skiurlaub in Kanada
"Ich fahre eine Woche auf Skiurlaub, Tiefschneefahren in Kanada. Das habe ich schon einige Jahre hinausgeschoben, jetzt freue ich mich sehr darauf. Das ist sicher ein Traumurlaub für mich", so der vierfache Gesamt-Weltcup-Sieger, für den die Saisonvorbereitung bereits Mitte April losgehen wird. Nach Kanada wird es einen weiteren Maier-Urlaub geben: "Aber nichts Großartiges."
Über die geschenkte Gondel, die extra in Flachau abmontiert und nach Wien gebracht wurde, freute sich Maier nach der Enthüllung sehr. "In Kitzbühel habe ich ja schon einige, aber eine Gondel in meiner Heimat ist etwas ganz Besonderes. Denn das hat es vorher noch nie gegeben."
Zum "Achter-Jet" hat Maier, dem in Flachau auch eine Skistrecke gewidmet ist, auch aus einem anderen Grund eine spezielle Beziehung. Als dieser 1988 gebaut wurde, legte auch der damalige Maurer-Lehrling Hermann Maier Hand an.
Zur Feier des 50. Weltcup-Erfolges von Maier (6. März in Kvitfjell) hat Raiffeisen auch eine limitierte Auflage an Postern herausgebracht. Unter dem Titel "50+1" sind sämtliche Weltcup-Triumphe Maiers bildlich festgehalten - die "1" steht für Maiers Sieg 1997 in Val d'Isere, bei dem er vor dem "Roten Strich" einen Ski abgeschnallt hatte und deshalb disqualifiziert worden war. (apa/red)
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