Kardinal Silvestrini in Sorge: Vatikan "will vielleicht auf das Schlimmste vorbereiten"
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von Johannes Paul II.
Mit den Nachrichten über den schlechten Gesundheitszustand von Papst Johannes Paul II. hat der Vatikan die Welt nach Ansicht eines Kardinals möglicherweise darauf vorbereiten wollen, dass das Kirchenoberhaupt im Sterben liegt. "Wenn der Vatikan solche Nachrichten verlauten lässt, heißt das, dass sie wirklich Angst haben und uns vielleicht auf das Schlimmste vorbereiten wollen", sagte der italienische Kardinal Achille Silvestrini, ein ehemals ranghoher Vatikanmitarbeiter, der Tageszeitung "La Repubblica".
"Armer Heiliger Vater. Das heißt auch, dass er sehr leidet." Silvestrini rief die Gläubigen auf, für den kranken Papst zu beten - "diesen außerordentlich guten Menschen, der sein ganzes Leben der Kirche geopfert hat".
Italienische Medien hatten am Donnerstagabend berichtet, der Papst habe die Krankensalbung empfangen und sei zu schwach, um ins Krankenhaus gebracht zu werden. Dem Vatikan zufolge hatte der 84-Jährige wegen einer Entzündung hohes Fieber. Der Vatikansender Radio Vatican berichtete später, der Zustand des Papstes habe sich "anscheinend" stabilisiert. (apa/red)
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