Wieder Razzien zu Madrider Anschlägen: 12 Verdächtige in Spanien festgenommen
- Sollen in Terror von 11.3. 2004 involviert gewesen sein
Bei Razzien im Zusammenhang mit den Madrider Anschlägen vom 11. März 2004 sind am Freitag in der spanischen Hauptstadt zwölf mutmaßliche islamische Extremisten festgenommen worden. Es handle sich um sechs Marokkaner, drei Syrer und je einen Ägypter, Algerier und Palästinenser, teilte das Innenministerium mit.
Den Verdächtigen werden Verbindungen zu den Bombenlegern des 11. März sowie zu dem von Belgien an Spanien ausgelieferten mutmaßlichen "Sprecher" der Terrororganisation El Kaida in Europa, Yussef Belhaj, zur Last gelegt. Bei den Anschlägen auf vier Pendlerzüge im Raum Madrid waren im Vorjahr 191 Menschen getötet und mehr als 1.500 verletzt worden. Rund 80 Terrorverdächtige sind seitdem festgenommen worden. Der Prozess soll im Herbst dieses Jahres beginnen. (apa)
