Spektakuläres Urteil: US-Tabakkonzern muss Exraucherin 18,8 Millionen $ zahlen
- Lungenkrebspatientin hatte 45 Jahre lang geraucht
- Philip Morris will das Urteil aber anfechten
Ein US-Gericht hat den Tabakkonzern Philip Morris zur Zahlung von insgesamt 18,8 Millionen Dollar (14,5 Millionen Euro) an eine langjährige Raucherin verurteilt. Nach Angaben ihres Anwalts sprach ein Staatsgericht der heute 72-Jährigen 17,1 Millionen Dollar zu. Mitte des Monats hatte das Gericht der Frau bereits 3,4 Millionen Dollar Schadenersatz zuerkannt, die zu gleichen Teilen von Philip Morris und Reynolds Tobacco gezahlt werden müssen.
Philip Morris kündigte an, das Urteil anzufechten. Die ehemalige Köchin hatte geltend gemacht, das Rauchen habe ihren Lungenkrebs verursacht und neurologische Probleme ausgelöst. Norma Rose hatte 45 Jahre lang Zigaretten geraucht.(apa/red)
