Attacke vor der Küste Südafrikas: Surfen kann sich aus Maul eines Hais freikämpfen
- 32-Jähriger boxte weißem Raubfisch auf die Nase
- Blutende Wunde am Bein: "Ich dachte, ich würde sterben"
Ein Surfer hat vor der südafrikanischen Küste sein Bein aus dem Maul eines Weißen Hais herausgezogen und die Flucht an Land geschafft. "Ich dachte, ich würde sterben, aber ich wollte wenigstens kämpfen", sagte Chris Sullivan (32), ein Grundschullehrer aus dem englischen Cornwall, in Interviews mit der britischen Presse. Mit seinem freien Bein trat er dem Raubfisch vor die Nase. Wie die "Times" am Dienstag berichtete, verdankt er sein Leben einem Arzt, der am Strand die starke Blutung an seinem Bein stillen konnte.
Sullivan hatte in der Nähe von Kapstadt gesurft, als er in etwa 500 Metern Entfernung eine große Haiflosse sah. Das Tier - nach Zeitungsberichten ein etwa vier Meter langer Weißer Hai - hielt direkt auf ihn zu, tauchte auf und biss ihm ins Bein. Durch heftiges Boxen und Treten konnte Sullivan den Angreifer abschütteln. Schwer verletzt schwamm er zum Strand. Im Krankenhaus musste er mit 200 Stichen genäht werden.
Erst in der vergangenen Woche war ein britischer Tourist vor der Küste Südafrikas von einem Weißen Hai angegriffen worden. Das fünfeinhalb Meter lange Tier richtete den Beobachtungskäfig des Mannes im Wasser so übel zu, dass er sich nur noch mit Mühe auf ein Boot retten konnte.(apa/red)
