Schlag gegen Internet-Kinderpornoszene in Kärnten: 'Markt für diese Bilder ist enorm'
- Nach Hausdurchsuchungen acht Verdächtige angezeigt
- Information kam von Polizei aus Dänemark & Belgien
Der Kärntner Kriminalgendarmerie ist ein Schlag gegen die Kinderpornoszene im Internet gelungen. In mehreren Ortschaften wurden bei Personen, die im Verdacht stehen, sich als pädophile Internet-Surfer zu betätigen, Hausdurchsuchungen geführt. Dabei wurden bergeweise Unterlagen, wie Festplatten, CDs und Videos beschlagnahmt. Gegen acht Verdächtige wurde Anzeige erstattet.
Die "Kärntner Tageszeitung" zitierte am Freitag den Leiter der Gruppe "Informationstechnologie und Beweissicherung" der Kärntner Kriminalgendarmerie, Chefinspektor Erwin Rogi, mit den Worten: "Wir haben eindeutige Beweise gefunden." Die Kärntner Fahnder hätten Hinweise von Kollegen aus Dänemark und Belgien erhalten. Über harmlose Tauschbörsen seien demnach im weltweiten Web Kinderpornos zugespielt und gespeichert worden. Rogi: "Der Markt für diese abschreckenden Bilder ist enorm. Und die Abnehmer sind in allen Gesellschaftsschichten zu finden. Vom Akademiker bis zum Hilfsarbeiter."
(apa/red)
