Schlepperbericht 2004: Erneut Rückgang bei Aufgriffen Illegaler in Österreich
- Prokop spricht von "einigen Erfolgen in letzten Jahren"
In Österreich werden immer weniger illegale Migranten aufgegriffen. Wie aus dem Schlepperbericht 2004 hervorgeht, betrug die Zahl im vergangenen Jahr 38.530, das sind um 6.596 Personen weniger als 2003. Seit 2001, wo fast 49.000 Fälle verzeichnet wurden, sind die Aufgriffe stetig gesunken.
Innenministerin Prokop, die die Zahlen am Donnerstag präsentierte, sprach von "einigen Erfolgen in den letzten Jahren". Die Entwicklung zeige, "dass wir an und für sich auf einem guten Weg sind."
Die meisten illegalen Einwanderer sind 2004 in Niederösterreich aufgegriffen worden. 12.796 Personen scheinen hier in der Statistik auf. An zweiter Stelle folgt das Burgenland mit 6.494 Fällen, danach kommt Kärnten mit 5.248.
Die Spitze jener Länder, über die im Vorjahr illegale Migranten nach Österreich geschleust wurden, bilden die Slowakei (24 Prozent) und Tschechien (23 Prozent). Ungarn folgt mit einem Anteil von neun Prozent. Auf Sonstige entfielen 35 Prozent. (apa)
