Montag, 28. März 2005

Großbrände in Oberösterreich: Bad Ischler
Druckerei & Braunauer Parkettfirma zerstört

  • In beiden Fällen mehrere Feuerwehren im Einsatz
  • Je über 100 Mann kämpfen gegen die Flammen an

Ein Brandstifter hat in der Nacht zum Ostermontag für einen Großeinsatz bei einer Druckerei in Bad Ischl (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich gesorgt. 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz um den brennenden Eingangsbereich zu löschen. Vom Täter fehlte am Montagabend noch jede Spur. Ein weiterer Großbrand hat in einer Lagerhalle der "Mafi Holzverarbeitungs GesmbH" in Lengau (Bezirk Braunau)insgesamt 17 Feuerwehren beschäftigt. Verletzt wurde niemand. Schadenshöhe und Brandursache waren Montagabend noch unbekannt.

Ein Unbekannter hatte den vor dem Gebäude stehenden Papiercontainer angezündet. Als die Feuerwehr Bad Ischl kurz vor 2.45 Uhr eintraf, stand der Eingangsbereich der Druckerei im Vollbrand. Die Helfer mussten Verstärkung anfordern. Sechs Feuerwehren mit über 100 Mann kämpften zwei Stunden lang gegen die Flammen.

Das Feuer zerstörte den Eingangsbereich der Druckerei und etliche Fensterscheiben. Zwei vor dem Gebäude geparkte Autos wurden beschädigt, die Produktionshalle stark verrußt. Die Schadenssumme wurde Montagabend von der Gendarmerie auf "mehrere zehntausend Euro" geschätzt.

Zwölf Feuerwehren bei Großbrand in Parkettfabrik
Ein Großbrand in einer Lagerhalle der "Mafi Holzverarbeitungs GesmbH" hat am Ostermontag in Lengau (Bezirk Braunau) in Oberösterreich insgesamt 17 Feuerwehren beschäftigt. Verletzt wurde niemand. Schadenshöhe und Brandursache waren Montagabend noch unbekannt.

Das Feuer war in einer Parkett-Lagerhalle ausgebrochen und hatte sich rasch ausgebreitet. Mehr als 150 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen, die auf eine benachbarte Diesel-Tankstelle überzugreifen drohten. Durch Lösungsmittel, Lacke und Heizöl bestand zusätzliche Explosionsgefahr.

Der Wind machte den Einsatzkräften zunächst stark zu schaffen. Das Feuer wurde immer wieder neu angefacht. Unter schwerem Atemschutz ging die Feuerwehr mit Löschschaum und Wasser gegen die Flammen vor.

Das Rote Kreuz war angerückt, musste aber keine Verletzten aufnehmen. Die Feuerwehr brachte den Brand in den Abendstunden unter Kontrolle. Um die Glutnester besser löschen zu können, transportierten Stapler-Fahrzeuge die Holzbretter ins Freie.
(apa)

28.3.2005 18:55