Pkw-Ranking 2004: Burgenländer haben verhältnismäßig die meisten Fahrzeuge
- Boom: Insgesamt gibt's schon 5,6 Mio. Kfz in Österreich
- Fast die Hälfte aller zirkulierenden Autos sind Diesel

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Die Zahl der Autos und der Grad der Motorisierung der Österreicher ist auch im vergangenen Jahr gestiegen - moderat aber deutlich über dem Bevölkerungswachstum. Die relativ meisten Pkw haben die stark aufs Pendeln angewiesenenen Burgenländer (57 Prozent haben ein eigenes Auto), beinahe gleichauf liegen die Niederösterreicher (65,6 Prozent).
Dies geht aus den am Donnerstag veröffentlichten neuesten Daten der Statistik Austria über den Fahrzeugbestand 2004 hervor. Die vergleichsweise wenigsten Autos gibt es paradoxerweise im staugeplagten Wien, wo auf 1.000 Einwohner nur 410 Pkw bzw. Kombi kommen. Ende vergangenen Jahres sind in Österreich insgesamt 4,11 Millionen Pkw bzw. Kombi registriert gewesen, um 1,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Statistisch gesehen besitzt damit jeder zweite Österreicher einen Pkw.
Hälfte aller Pkw sind Diesel
Jeder 5. Österreicher (20,4 Prozent) fährt heute einen VW, 9,8 Prozent fahren Opel, 7,3 Prozent bevorzugen Ford und 5,7 Prozent Renault. Mittlerweile sind fast die Hälfte aller zirkulierenden Pkw (49,2 Prozent) mit Dieselantrieben ausgestattet (von den Neuzulassungen sind bereits etwa 70 Prozent Dieselmodelle). Vor zehn Jahren, 1994 ist der Dieselanteil noch bei 21 Prozent gelegen. Insgesamt waren Ende 2004 in Österreich 5,58 Millionen Kraftfahrzeuge (einschließlich Motorräder, Lkw und Traktoren) registriert.
Trend zu Drei- und Vierradlern
Statistisch gesehen besitzen 3,4 Prozent der Österreicher ein Motorrad. In Österreich sind Ende vergangenen Jahres rund 332.976 Lkw registriert gewesen, das ist ein Plus von immerhin 2,1 Prozent. Geradezu explodiert ist 2004 die Zahl der allradgetriebenen "Drei- und Vierradler" (Quads). Ende 2004 waren 3.300 der meist als "Fun-Fahrzeuge" verkauften "mehrspurigen KfZ, Klasse 5" zugelassen. Dies entspricht einem Wachstum von fast 48 Prozent. (APA/red.)
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